- Instrumentale Kammermusik
- Chirping of the Nightingale
- John Playfords "The English Dancing Master"
-
- Das von John Playford (1623-1686) publizierte Sammelwerk
"The English Dancing Master" von 1651 war in erster Linie ein Tanzbuch mit Instruktionen für den
Tanzmeister. Es enthält eine große Anzahl von typischen Airs, Dances und Country Dances, die sich in
vielen Quellen der Zeit finden und auch als Vorlagen für andere Musiker dienten, so für die berühmte
"Beggars Opera" von John Gay. Zu den bekanntesten Titeln gehört sicher das berühmte "Greensleeves".
- Seit Jahren sind diese
Stücke beliebte Gefährten der LAUTTEN COMPAGNEY. Sie
haben das Ensemble zu Arrangements und Improvisationen in immer
wieder anderen Formen und Besetzungen angeregt.
-
- Besetzung: Violine,
Viola da Gamba, Blockflöte, Cembalo und Orgelpositiv,
Laute und Gitarre, Theorbe, Percussion
Diskografie
-
- Capriccios
- Die Musik des
exzentrischen und kapriziösen Bellerofonte Castaldi.
Italienische Lautenmusik aus der Mitte des 17.
Jahrhunderts
-
- Bellarofonte
Castaldi,1581 in Modena geboren, war nicht nur Komponist,
Gitarrist und Theorbe-Spieler, sondern auch Dichter, Bildhauer,
Kupferstecher und Pamphleteschreiber und zählt zu den
schillerndsten Musikgestalten seiner Zeit. Musik war für
diesen Edelmann kein Beruf, sondern nur eine seiner
künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten.
-
- Besetzung: Theorbe,
Theorbino, Barockgitarre (2 Lauten), Viola da Gamba, Harfe,
Orgelpositiv oder Cembalo, (5 Musiker)
Diskografie
-
- Weltliche Vokalmusik
- Dolce mio ben
- Italienische Kantaten und Opernarien um 1700 - Konzert mit Maite Beaumont
-
- Dieses Konzert
lässt Musik von heute zumeist vergessenen Komponisten, die
alle etwa um 1700 tätig waren, wieder lebendig werden.
Gemeinsam mit der Musikwissenschaftlerin Helen Geyer fand
Wolfgang Katschner die entsprechenden Handschriften dazu im
Archiv des Schlosses zu Sondershausen in Thüringen. Dort
werden die Werke im Herbst dieses Jahres das erste Mal wieder
nach 300 Jahren im Rahmen der Thüringischen
-
- Werke von Francesco Conti, Ruggiero Fedeli, Francesco Gasparini, Magini und
Domenico Natale Sarri
-
- Besetzung: Maite Beaumont, Mezzosopran
- 2 Violinen, Viola,
Cello, Kontrabass, Cembalo, orgelpositiv, Barockgitarre, Theorbe (8 Musiker)
Diskografie
-
- Il Pianto d’Orfeo
- Ein Pasticcio zu
Orfeo-Musik von Monteverdi und Zeitgenossen - Konzert mit Kobie
van Rensburg
-
- Il Pianto d'Orfeo
erzählt von einer der berühmtesten und ältesten
Gestalten der Operngeschichte. In diesem Pasticcio berichtet
der Sänger Orfeo von seinem Lieben und Leiden um
Euridice.
- Dazu haben wir
Auszüge aus verschiedenen Vertonungen des Orfeo-Stoffes zu
einer packenden und dramatischen Collage zusammengestellt.
Neben Claudio Monteverdi erklingt Musik seiner Zeitgenossen,
Werke von Lorenzo Allegri, Giulio Caccini, Marc-Antoine
Charpentier, Stefano Landi und Jacopo Peri.
-
- Besetzung: Kobie van Rensburg, Tenor
- 2 Violinen, Viola da braccio, Viola da Gamba, Cello, Lirone, Violone, Cornetto,
Cembalo, Orgelpositiv, Percussion, Harfe, Gitarre, Laute, Chitarone (13 Musiker)
Diskografie
-
- Händel-Heroinen
- Konzert mit Maria Riccarda Wesseling
-
- Starke Frauen in Opern von Georg Friedrich Händel: Dejanira aus
"Hercules", Medea in "Teseo" und Zenobia aus "Radamisto"
-
- Besetzung: Maria Riccarda Wesseling, Mezzosopran
- 8 Violinen, 2 Viola, 2
Cello, Kontrabass, Fagott, 2 Oboen, 2 Flöten, Cembalo,
Orgelpositiv, Barockgitarre, Theorbe (21 Musiker)
Diskografie
-
- Songs of an English Cavalier
- Konzert mit Kobie van Rensburg
-
- Kompositionen von John Blow, William Byrd, Thomas Campion, John Dowland, Tobias Hume,
Henry Lawes, William Lawes und Henry Purcell.
-
- Besetzung: Kobie van Rensburg, Tenor
- Violine, 2 Lauten oder Theorben, Viola da Gamba, Harfe, Orgelpositiv oder
Cembalo
- (6 Musiker)
Diskografie
-
- El picaro de Cupido
- Spanische Musik des 17. Jahrhunderts
-
- Gesang und Lautenmusik stehen im Mittelpunkt dieses Programms
"feuriger" Musik aus Spanien. Sie entführt uns in die Zeit des 17. Jahrhunderts, in der die
Laute seit der Renaissance wegen ihres delikaten Klangs hoch geschätzt wurde.
-
- Es erklingen Werke von
Antonio de Cabezon, Gaspar Sanz, Santiago de Murcia und
José Marín. Daneben stehen Lieder aus Werken der
typisch spanischen Bühnengattung - der Zarzuela. Zu den
bedeutendsten Komponisten auf diesem Gebiet zählen
Sebastian Durón und Antonio Literes, dessen Zarzuela
Acis y Galatea - 1708 uraufgeführt - zu den
wichtigsten dieser Gattung überhaupt
zählt.
-
- Besetzung: Sopran (1)
- Violine, Viola da Gamba,
2 Lauten oder Theorben, Orgelpositiv oder Cembalo (5 Musiker)
KRITIKEN
-
- Geistliche Vokalmusik
- Heinrich Schütz: Musikalische Exequien
- Heinrich Posthumus Reuß bestellte
die "Musikalischen Exequien" bei Heinrich Schütz für seine eigene
Leichenfeier, deren Vorbereitung er schon zu Lebzeiten minutiös betrieb. Entstanden
ist ein besonderes Werk, das in seiner Eindringlichkeit und Klangsinnlichkeit bis heute
eine ungemein große Faszination auf den Hörenden ausübt.
- In unserem Programm
werden die Exequien musikalisch ergänzt durch zwei
Motetten des Lehrers von Schütz Giovanni Gabrieli, sowie
durch drei Choräle, die in der Liturgie der Leichenfeier
für Heinrich Reuß vorgesehen waren und in der
Fassung von Michael Prätorius erklingen.
-
- Besetzung: Capella Angelica ( 2 Soprane, Alt, 2 Tenöre, 2 Bässe)
- Violone, Theorbe, Orgelpositiv (3 Musiker). Musikalische Leitung
-
-
- Johann Philipp Krieger: Musicalischer Seelenfriede
- Sammlung von Kantaten
mit lateinischen freien Dichtungen und deutschen Psalmtexten.
Die Kantaten sind für jeweils eine Solostimme geschrieben
und werden von B.c., zwei Violinen bzw. auch von zwei Trompeten
begleitet.
- Johann Philipp Krieger
(1649-1725) war den größten Teil eines Lebens
Kapellmeister in Weißenfels (nahe Halle/Saale).
-
- Für ein Konzert lassen sich nach Anlass und nach Platz im Jahreskreis sehr
interessante Programme zusammenstellen.
-
- Besetzung: 1 oder 2 Sänger (Sopran/Tenor oder Sopran/Bass)
- 2 Violinen, Basso Continuo (7 Musiker)
PROJEKTE
-
- Messias
- Deutsche Fassung von Johann Gottfried Herder
-
- Als Goethe um 1780 eine
der Weimarer Messias-Aufführungen hören konnte - und
diese eben mit der deutschen Textfassung von Herder - war er
hiervon so angetan, dass die Nachwirkung dieses Erlebnisses
noch 1816 in Goethes Entwürfen zum Oratorientext Die
Sendung des Messias intensiv zu spüren ist.
- Als Philologe hielt sich
Herder eng an den englischen Text, ohne prononciert auf die
bekannte Luther-Übersetzung zurückzugreifen. Dem
Zuhörer wird jedes Wort verständlich sein, doch wird
sich bei den alten Wendungen eine merkwürdige Fremdheit
einstellen. Eine Fremdheit, die aus der Suche nach dem
richtigen Wort, dem richtigen Ton kommt - um Gott zu preisen.
Der Messias wurde für Herder zum Vorbild dafür, was
gottesdienstliche Musik leisten kann.
- Goethes Liebe zur Musik
Händels gründet sich sicher nicht nur auf den ihm oft
unterstellten musikalischen Konservatismus - er fühlte den
humanistischen Gehalt, die strukturelle Kraft und die
Schönheit der Werke Händels zu einer Zeit, als nur
Bruchteile seines uvres in Deutschland bekannt waren.
-
- Besetzung: 4 Solisten,
Dresdner Kammerchor und Orchester der LAUTTEN COMPAGNEY (22
Musiker). Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
Diskografie
-
- DU meine Seele singe
- Lieder Paul Gerhardts in Originalvertonungen
-
- Er ist der bedeutendste protestantische Liederdichter nach Martin Luther, und seine Texte gehören - mit Fontane gesprochen - zu den bekanntesten "Trösteliedern": Paul Gerhardt (1607-1676), Student in Wittenberg, Propst in Mittenwalde/Mark, Pfarrer an der St. Nikolaikirche in Berlin sowie in Lübben (Spreewald). Seine Lieder wie "GEh aus mein Hertz und suche Freud" oder "Nun ruhen alle Wälder" werden bis heute viel gesungen. In der evangelischen Kirchenmusik ist das Werk Paul Gerhardts immer neue Inspirationsquelle, in der Seelsorge gehört es zum unersetzlichen Schatz der Liedgebete.
- Die Musiker der Berliner LAUTTEN COMPAGNEY sind mit Paul Gerhardt seit langem vertraut. Dem vielfach vertonten Barockdichter haben sie ihr Programm "DU meine Seele singe" gewidmet. Gemeinsam mit dem Vokalensemble Capella Angelica und der Wittenberger Hofkapelle musizieren die Musiker in Paul Gerhardts Jubiläumsjahr 2007 beim Wittenberger Renaissancemusikfestival in der berühmten Wittenberger Schlosskirche. Es erklingen Kompositionen u.a. von Johann Georg Ebeling, Johann Sebastian Bach, Samuel Scheidt, Giovanni Gabrieli.
-
- Besetzung: 8 Sänger (Sopran/Alt/Tenor/Bass) der Capella Angelica
- 2 Violinen, 1 Viola, 2 Gamben, 1 Violone, 3 Trombone, 1 Dulzian, 2 Cornetto, 1 Orgel, 3 Lauten (16 Musiker) der Wittenberger Hofkapelle und der LAUTTEN COMPAGNEY. Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
-
-
-
- Musik und Literatur
- Heinrich Schütz' Musikalische Exequien
- mit Texten des Philosophen Emanuel Swedenborg
- Heinrich Posthumus Reuß bestellte die "Musikalischen
Exequien" bei Heinrich Schütz für seine eigene Leichenfeier, deren Vorbereitung er schon zu Lebzeiten
minutiös betrieb. Entstanden ist ein sehr besonderes Werk, das in seiner Eindringlichkeit und Klangsinnlichkeit
bis heute eine ungemein große Faszination auf den Hörenden ausübt. Auf der Suche nach einer textlichen
Ensprechung für das Besondere und in den Bereich des Übersinnlichen verweisende in Schützens Werk
trafen wir auf Emanuel Swedenborg, aus dessen Texten an diesem Abend gelesen wird. In unserem Programm werden die
Exequien musikalisch ergänzt durch zwei Motetten des Lehrers von Schütz Giovanni Gabrieli, sowie durch
drei Choräle, die in der Liturgie der Leichenfeier für Heinrich Reuß vorgesehen waren und in der
Fassung von Michael Prätorius erklingen.
-
- Besetzung: 1 Schauspieler, Capella Angelica (2 Soprane, 1 Alt, 2 Tenöre, 2 Bässe)
- Violone, Theorbe, Orgelpositiv (3 Musiker). Musikalische Leitung
-
-
- The Beggar's Opera
- Ein musikalischer Briefwechsel mit Songs aus der "Beggar's Opera" von John Gay und Johann Christoph Pepusch nebst Musik von Georg Friedrich Händel, John Dowland und aus der Sammlung "The English Dancing Master" von John Playford
-
- Unser Stück, das sich eines fiktiven Briefwechsels zweier Personen der Londoner High Society bedient, ist ein Versuch, der Faszination nachzuspüren, die "The Beggar's Opera" seinerzeit auf das Publikum ausübte, und dem Hörer/Zuschauer von heute zumindest eine Ahnung davon zu vermitteln...
-
- Besetzung: Constanze Backes, Sopran und Matthias Vieweg, Bariton
- 2 Violinen, Violoncello, Barockgitarre, Theorbe (5 Musiker). Musikalische Leitung
-
- Buch: Babette Hesse. Produktion KURT WEILL FEST Dessau 2003
KRITIKEN
-
-
-
- Musiktheater
- Passion Petrarca
- "Canzoniere" - Gesang, Schauspiel und Lautenmusik
-
- 700 Jahre nach Petrarcas
Geburt überwältigt seine schier endlose Flut von
Gedichten, Briefen und historischen Schriften, begeistern aber
vor allem Reichtum und Musikalität seiner poetischen
Sprache.
- Insbesondere der
"Canzoniere", eine Sammlung von 366 Gedichten, die um die Liebe
des Dichters zu seiner angebeteten Laura kreisen, inspirierte
Musiker, Maler und Dichter. Im 16. Jahrhundert setzte eine
wahre Flut von Petrarca-Vertonungen ein: Komponisten wie
Orlando di Lasso, Claudio Monteverdi, Palestrina, Cipriano de
Rore, Philippe Verdelot und Adrian Willaert schufen zahlreiche
Madrigale nach Gedichten des
Canzoniere.
- Drei Sängerinnen,
zwei Sänger und vier Musiker begeben sich mit Madrigalen
dieser Komponisten und Texten Petrarcas auf Entdeckungsreise in
dessen Leben.
-
- Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner / Regie: Heike Hanefeld
-
- Besetzung: Alt, Sopran, 2 Tenöre, Bass
- Gambe, Cembalo, 2 Lauten
-
- Szenische Produktion des Konzerthauses Berlin, November 2004
- Aufführungen zum Museumsinselfestival, September 2004 Weiteres
KRITIKEN
-
- Doulce mémoire
- Ein Maskenspiel mit
Renaissance-Chansons von Orlando di Lasso, Claudin de
Sermisy, Clement Janequin, Pierre Sandrin und anonymen
Meistern
-
- "Gargantua und Pantagruel" ein Abenteuerroman von François Rabelais bietet die Inspiration für die Szenen und Figuren eines Maskenspiels mit Chansons der Renaissance, dargeboten von 4 Sängern und einer Tänzerin, begleitet von 2 Lauten, Viola da gamba und Percussion.
- Die irdische Liebe in all ihren Facetten feiert in den Chansons Triumphe - ihr sind die meisten der Liedsätze gewidmet, und das spiegelt sich auch in unserer Auswahl: Die Chansons künden von der Melancholie des sich in Sehnsucht verzehrenden Liebenden, von der wehmütigen Erinnerung an die verflossenen Zeiten der Freude, vom Schmerz des Verlassenen, aber auch von den detailliert beschriebenen Wonnen des Beischlafs, selbst die Niederungen der schlüpfrigen Zote sind den Meistern der Renaissance nicht fremd.
-
- Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner / Regie: Heike Hanefeld
-
- Besetzung: Valerie Schuster, Tanz
- Altus, 2 Tenöre, Baß
- Viola da Gamba, 2 Lauten, Percussion
-
- Szenische Produktion des Konzerthauses Berlin, November 2003
-
KRITIKEN
-
- Apollo e Dafne
- (K)eine Liebesgeschichtefür Sänger und Tänzer nach Musik von Georg
Friedrich Händel
-
- Szenische Version von Händels Kantate zu Ovids "Metamorphosen". Die LAUTTEN COMPAGNEY fungiert als Orchester dieser Miniatur-Barockopern-Aufführung mit Gesang und Tanz.
-
- Mit einer im Barock sehr
verbreiteten Praxis der Entlehnung, Umgestaltung und
Wiederverwendung wird Händels Kantate in der Art eines
Pasticcios um Musik aus anderen Werken des Komponisten
erweitert. Das bereichert die Geschichte um Apollo und Dafne um
neue Facetten und präsentiert wundervolle, teils wenig
bekannte Musikstücke des jungen Händel.
-
- Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner / Regie: Heike Hanefeld / Ausstattung:
Andrea Eisensee
-
- Besetzung: 4 Sänger, 2 Tänzer, Orchester (14 Musiker)
-
- Produktion: Musikfestspiele Potsdam Sanssouci und Theater Putbus
-
KRITIKEN
-
- Crossover
- A Pilgrims Solace
- Spirituals und englische Barockmusik. Konzert mit Johnny Maldonado
-
- Besetzung: Johnny Maldonado, Countertenor
Vokalensemble (4 Sänger), Orchester (10 Musiker)
-
- Das Konzert läßt das Spiritual als eine neue Form des Sacred Singing in Nordamerika erleben und verweist auf Quellen in der Kultur der schwarzen Sklaven und der weissen Einwanderer. Neben einigen berühmten Spirituals erklingt Musik von John Dowland, Henry Purcell, Thomas Ravenscroft und John Playford. Der amerikanische Countertenor Johnny Maldonado steht für die reizvolle Synthese zweier Stile.
-
- Produktion: Goethe Theater Bad Lauchstädt und Händel-Festspiele Halle in Zusammenarbeit mit den Festwochen Hannover-Herrenhausen
-
KRITIKEN
-
- membra jesu nostri
- Passionsmusik und Videokunst
-
- Dietrich Buxtehudevollendete "Membra Jesu Nostri" um 1680. Er verwendete Texte der Dichtung "Rythmica oratorio" von Bernhard von Charivaux, die voller pietistischer Inbrunst und Leidensmystik sind. Die einzelnen Kantaten wirken dabei wie sprechende Bilder. Die LAUTTEN COMPAGNEY widmet sich dieser Musik und ihrer eindringlichen Bildhaftigkeit in einem gemeinsamen Projekt mit den Videokünstlern. In traditionellen Konzerten werden die visuellen Ergebnisse präsentiert und die sieben Kantanten zum übergreifenden sinnlichen Erlebnis machen.
-
- Besetzung: 5 Solisten, Vokalensemble (5 Sänger), Orchester (10 Musiker)
-
-
Diskografie
-
- Bach Arkaden
- Choräle, Choralvorspiele und Improvisation: Bach hat sich für seine Choräle selbst der Tradition bedient, größtenteils verwendete er aus der Zeit der Reformation und auf Martin Luther zurückgehende Choräle als Vorlage.
-
- Solche "Bach-Arkaden" bedeuten für die LAUTTEN COMPAGNEY Halt, Festigkeit, und Bodenständigkeit, die ein ganzes Gewölbe tragen können. Arkaden bieten aber auch Raum und Freiheit zur eigenen Gestaltung.
-
- Unter der musikalischen Leitung des Kontrabassisten Matthias Bauer und des Lautenisten Wolfgang Katschner konzertieren Musiker der sogenannten "historischen Aufführungspraxis" und des Jazz gemeinsam.
-
- Das funktioniert aufgrund der verblüffenden Ähnlichkeit der Regeln, nach denen Jazzmusiker improvisieren und nach denen im 17. Jahrhundert über einen ostinaten Baß improvisiert wurde. Verabredete und freie Improvisationen finden im Choralvorspiel, das von Bach zu höchster Vollendung geführt wurde, ein direktes formales Vorbild. Mit Sicherheit sind Bachs Choralvorspiele als Resultate freien Musizierens, also als aufgeschriebene Improvisation zu betrachten.
-
- Besetzung: 4 Sänger, 7 Instrumentalisten
-
KRITIKEN
-
- Something we have to do
- Musik von Tarquinio Merula und Philip Glass
-
- Es geht um spannende Kontraste. Reizvolle Entdeckungen. Um virtuose, lebendige Wiedergabe alter Musik auf historischen Instrumenten und um die Lust, Parallelen und Entsprechungen der Musikgeschichte aufzutun: Die Klangfarben eines der bedeutendsten Minimalisten unserer Zeit, Philip Glass, werden konfrontiert mit Werken des frühbarocken Tarquinio Merula.
-
- So wie die Zeit des Frühbarock keine Unterscheidungen in "ernste" und "unterhaltende" Musik kennt, so lässt sich auch Philipp Glass nicht klassifizieren und entzieht sich den heute gängigen Genrezuweisungen. Die minimalistischen Kompositionen von Glass erscheinen gleichsam als ein in die Gegenwart reichender Spiegel barocker Diminutionen und Ostinati. Ostinati in Form etwa der Chiaconna sind eine im 17. Jahrhundert überaus beliebte Technik des Komponierens, bei dem über gleich bleibenden Harmonie- oder Bassmodellen improvisierte oder fixierte Figuren erklingen.
- Die LAUTTEN COMPAGNEY präsentiert diese verschiedenen Welten nebeneinander, lässt sie aber auch im gemeinsamen Spiel der beteiligten Musiker miteinander verschmelzen. So entsteht ein faszinierendes Bild kontrastierender und ineinander fließender Klangfarben.
-
- Besetzung: min. 6 historische Instrumentalisten, Karola Elßner (Saxophon), Peter Bauer (Percussion, Marimbaphon)
-
KRITIKEN
-
- Weitere Programme und Programmvarianten bitte erfragen
- Zu den meisten Programmen liegen bereits CD vor oder sind in Vorbereitung Diskografie PROJEKTE
|