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Porträt |
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LAUTTEN COMPAGNEY 1984 von Wolfgang Katschner und Hans-Werner Apel gegründet, arbeitet die LAUTTEN COMPAGNEY heute nach wie vor in ihrer ursprünglichen Form als Lautenduo, aber auch in verschiedenen instrumentalen Besetzungen bis hin zum barocken Opernorchester. Dazu hat sich ein fester Kreis von Musikern um die beiden Lautenisten versammelt, der gemeinsam die verschiedenen Projekte trägt. Alte Musik in ihrer faszinierenden Vielfalt und Vitalität wieder zum Klingen zu bringen und als sinnlichen Genuß und ästhetisches Vergnügen einem breiten Publikum nahezubringen, ist erklärtes Ziel der künstlerischen Arbeit. Das Repertoire umfaßt ein breites Spektrum an Werken aus der Zeit des 16. bis 18.Jahrhunderts. Dazu zählen Lautenmusik, Kammermusik, weltliche und geistliche Vokalmusik und in zunehmendem Maße auch Werke des Musiktheaters. Programme Besonderen Wert legen die Musiker der LAUTTEN COMPAGNEY in ihren Aufführungen und Produktionen auf eine phantasievolle und facettenreiche Ausführung des Basso Continuo, einer Besonderheit der Musik dieser Epoche, bei der Lauteninstrumente eine wichtige Rolle spielen. Fazit Eine ganze Reihe von musikalischen Entdeckungen und Ausgrabungen konnte das Ensemble in den letzten Jahren mit großem Erfolg auf den Weg bringen. So produzierte es erstmalig für CD Musik von Giovanni Battista Bononcini, Bellerofonte Castaldi, Johann Philipp Krieger und Matthew Locke. 2004 erschienen die Oper "La Diavolessa" von Baldassare Galuppi und die CD "Dolce mio ben" mit italienische Kantaten und Opernarien um 1700 - entdeckt in der Musikbibliothek des Schlosses Sondershausen mit der Mezzosopranistin Maite Beaumont, gefolgt von "Mia vita, mio bene" mit Ditte Andersen und Ann Hallenberg als Solistinnen. Vielfältiges Lob der internationalen Fachkritik erntet 2007 die Buxtehude-CD-Trilogie der LAUTTEN COMPAGNEY. Mit Konzerten und Opernaufführungen gastiert das Ensemble bei namhaften Festivals - so bei den Berliner Bach-Tagen, den Dresdener Musikfestspiele, den Händel-Festspiele Halle, den Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci, den Festwochen Herrenhausen, beim Kissinger Sommer, beim Rheingau Musik Festival, den Ludwigsburger Schloßfestspiele, bei den Festwochen Alte Musik in Innsbruck, beim Music Festival Stellenbosch/Südafrika und beim Holland-Festival für Alte Musik in Utrecht. Eine enge Zusammenarbeit verbindet die LAUTTEN COMPAGNEY mit namhaften Sängern wie Lynne Dawson, Barbara Christina Steude, Maria Riccarda Wesseling Axel Köhler, Kobie van Rensburg. Die Performance "Bach-Arkaden", ein Gemeinschaftsprojekt mit Musikern des Jazz und der Neuen Musik wurde im Rahmen des deutschen Kulturprogramms zur Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover aufgeführt. Diese besondere Linie des musikalischen Crossover fand 2002 eine neue Form mit "membra jesu nostri - Passionsmusik und Videokunst" mit dem dafür gegründeten Vokalensemble Capella Angelica. Das Konzert im Rohbau des Neuen Museums auf der Berliner Museumsinsel vereinte die Musik Dietrich Buxtehudes mit den Arbeiten zeitgenössischer Videokünstler. Auch zu den Händel-Festspielen 2004 und im Buxtehude-Jahr 2007 gab es eindrucksvolle Aufführungen. Besondere Aufmerksamkeit fanden die eigenen Produktionen unbekannter barocker Opern des Dresdner Hofes von Johann Adolf Hasse, Carlo Pallavicino und Nikolaus Adam Strungk sowie Giovanni Andrea Bontempi und Marco Giuseppe Peranda, die in den Jahren 1998 bis 2000 jeweils zur Premiere im historischen Taschenbergpalais in Dresden kamen. 2003 brachten auf Initiative der LAUTTEN COMPAGNEY die Händel-Festspiele, das Goethe-Theater Bad Lauchstädt, die Festwochen Herrenhausen, das Festival Bayreuther Barock und das Royal Theatre Bury St. Edmunds Händels Oper "Teseo" als Koproduktion auf die Bühne, 2005 gefolgt von Händels "Amadigi". Die Aufführungen wurden jeweils in Deutschland, England und in der Schweiz gezeigt. 2007 wird Henry Purcells Semi-Oper "King Arthur" in bewährter Kooperation auf sechs historischen Bühnen Europas vorgestellt. In Berlin präsentiert sich die LAUTTEN COMPAGNEY mit szenischen Produktionen vor allem im Konzerthaus Berlin. 2007 gestaltete das Ensemble gemeinsam mit Kobie van Rensburg die multimediale Performance "Il Pianto d'Orfeo" mit Musik, Gesang, Tanz und Videoprojektionen im Radialsystem V, einem jungen, multimedialen Haus am Spreeufer. Bereits Tradition sind die Berliner Dezember-Konzerte in der stimmungsvollen Kirche Zum Heiligen Kreuz - mit prominenten Rezitatoren wie Otto Sander oder Katharina Thalbach und Alter Musik in Kombination mit Spirituals, Jazz, französischen Chansons, italienischen Liedern aus fünf Jahrhunderten oder mit Kompositionen des amerikanischen Music-Minimalisten Philip Glass. Projekte der Kammermusik und des Musiktheaters stehen für die LAUTTEN COMPAGNEY weiterhin m Mittelpunkt. Auf die Ergebnisse ihrer Expeditionen in die vertrauten und doch unbekannten Gefilde Alter Musik darf man stets gespannt sein. ![]() |
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| Bejubelt zu den Dresdner Musikfestspielen 2000: die Amazonenoper "Antiope" des Dresdner Hofkomponisten Carlo Pallavicini. Kritken Programme |
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Bereits Tradition in Berlin:
Konzerte der LAUTTEN COMPAGNEY in der Heilig-Kreuz-Kirche (links). "Apollo e Dafne", Händelmusik und schöne Stimmen in historischem Ambiente. Programm |
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| "Teseo" - Händel-Oper in der Inszenierung von Axel Köhler im historischen Goethe-Theater Bad Lauchstädt, danach aufgeführt in Bayreuth, Schwetzingen, Winterthur und Potsdam, 2004 in Bury St. Edmunds und London. Kritiken Werk und Inszenierung DVD |
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| membra jesu nostri
. Passionsmusik und Videokunst - Konzert 2003 im Rohbau
des Neuen Museums auf der Berliner Museumsinsel (links). "Doulce mémoire" - Chansons der Renaissance im Musikclub des Konzerhauses Berlin |
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| White and Black Spirirtuals und englische Barockmusik mit Johnny Maldonado (links). Händels Zauberoper "Amadigi" gastierte nach der Premiere zu den Händel-Festspielen 2005 in Bury St Edmunds/GB, Herrenhausen und Bayreuth. |
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| Aufführungen von Henry Purcells Semi-Oper "King Arthur" werden 2007 in Deutschland, England und in der Schweiz gezeigt. |
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| Kontakt e-mail: lautten.compagney@t-online.de Chausseestraße 128/129 10115 Berlin Telefon: 030 - 442 87 61 Fax: 030 - 442 87 62 |