Musiktheater
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L'Orfeo
Favola in Musica von Claudio Monteverdi. Libretto von Alessandro Striggio
 

Musikalische Leitung
Inszenierung
 
 
 

Wolfgang Katschner
Kobie van Rensburg
 
 
 

Premiere
Aufführungen
 
 
 

17. Februar 2007, 19.30 Uhr  Halle / Opernhaus
18. Februar 2007, 19.30 Uhr  Halle / Opernhaus
04. März 2007,15.00 Uhr  Halle / Opernhaus
24. März 2007, 20.00 Uhr  Halle / Opernhaus
13. April 2007, 19.30 Uhr  Halle / Opernhaus
04. Juni 2007, 19.30 Uhr   Halle / Opernhaus    Händel-Festspiele
09. Mai 2007,19.30 Uhr  Halle / Opernhaus

Mitglieder des Händelfestspielorchersters und der der LAUTTEN COMPAGNEY Berlin
- auf historischen Instrumenten -
 







Große Vitalität
Wenn man sich auf Kobie van Rensburgs konservative Lesart des Stoffes ohne innere Widerstände einließ, dann wurde man als Zuschauer durchaus emotional angerührt, was freilich vor allem an der Qualität der Musik lag.
Mit Wolfgang Katschner, dem Gründer und Leiter des Ensembles LAUTTEN COMPAGNEY, hatte man einen absoluten Spezialisten ans Pult des Händelfestspielorchesters geholt. Einige rhythmische Unzulänglichkeiten wogen nicht schwer im Vergleich zur großen Vitalität, die die Musiker an den Tag legten …
Deutschlandfunk 19. Februar 2007


Farbenprächtig und facettenreich
Kobie van Rensburg erfindet eine Fülle von Details, die - analog zum doppelten Schluss - oft wie Optionen wirken. Ganz und gar alternativlos hingegen ist die Musik, die Wolfgang Katschner mit Herzen, Mund und Händen dirigiert: Das Orchester musiziert außerordentlich farbenprächtig und facettenreich, es kann ebenso übermütig aufstampfen wie verschwörerisch flüstern. Das erzählerische Zentrum des dritten Aktes aber verwandelt sich unter seiner Fürsorge und dank Kobie van Rensburgs Begabung in ein Lehrstück menschlicher Selbsterkenntnis durch die Musik. Bravo!
Mitteldeutsche Zeitung 19. Februar 2007


Ein Hochgenuss
Bei genauem Hinhören offenbart sich die Kühnheit im Harmonischen, das eigentliche Novum der Musik, die jede seelische Regung mit kalligraphischer Genauigkeit umreißt. Das ist nicht nur ganz die Sache von Rensburg, sondern vielmehr noch die von Wolfgang Katschner, der als Dirigent und Theorben- Spieler das Mischensemble aus Berliner LAUTTEN COMPAGNEY und Händelfestspielorchester Halle zusammenführt und, wenngleich mit Abstrichen in der Koordination über größere Distanzen, auf der Kammerbühne der Oper Halle auch in den solistischen Partien sehr beweglich leitet.
Kompliment: Die Musiker spielen mit Engagement, jeden kleinen Schnörkel ausmusizierend, rasant und stringent in den handlungsbetonten Passagen. Ein Hochgenuss.
Leipziger Volkszeitung 19. Februar 2007


Tänzerisch bewegt und stilistisch souverän
Dass die vielen musikalischen Fäden des Abend weitgehend zusammenliefen, dafür sorgte Wolfgang Katschner. Energisch und doch Platz lassend für phantasievolle Improvisationen hielt er die Zügel der Aufführung fest in der Hand. Das hauptsächlich aus Musikern seiner LAUTTEN COMPAGNEY rekrutierte Ensemble spielt einen grundsoliden Monteverdi, durchgängig tänzerisch bewegt, stilistisch souverän und nah am Notentext. In angemessener, und keineswegs sparsamer Besetzung mit historischen Instrumenten.
... Wolfgang Katschner schafft die Versöhnung: er beschließt die Aufführung mit dem ersten Psalm aus der Marienvesper „Ehre sei dem Vater und dem Sohne“, was man durchaus auf Apollo und Orpheus anwenden darf, der Abend endet also mit der schönen Parodie der einleitenden Orfeo-Toccata... Das Premierenpublikum war begeistert!
MDR Figaro Frühkritik 19. Februar 2007


Schlichte Größe
Dirigent müsste man sein, jedenfalls in dieser durch und durch sehenswerten Produktion, dann würde man La Musicas zärtliche Hände wohl auch auf dem Haupt spüren. Wolfgang Katschner, der den Hallenser „Orfeo“ an der Spitze des Orchesters verantwortet, sei das holde Händchen gegönnt. Denn er selbst besitzt es, in anderer Ausprägung, für die fragile und zumal rhythmisch und syntaktisch so außerordentlich komplexe Partitur. Ein Spagat ist es immer, die Konturen von Monteverdis Klangbildern zu zeigen, ohne der profunden rhetorischen Macht dieser Musik allzu nahe zu treten. Katschner und seinen fabelhaften, mit Feinsinn zu Werke gehenden Musikern gelingt dies vortrefflich und mit einem gehörigem Reichtum an klanglichen Facetten ...
OPERNWELT 04/2007


Macht des Gesangs
Aus der Tiefe des offenen Bühnenbodens quellen in betörender Schönheit die Melodien von Monteverdis Musik, ausdrucksvoll durch Mitglieder des Händelfestspielorchesters unter Wolfgang Katschner intoniert. Er spielt selbst auf der Chitarrone und begleitet einfühlsam die Rezitative.

Musikalisch ist dieser Abend von barocker Schönheit im farbenprächtigen und facettenreichen Spiel des Orchesters und der Kraft der Chöre.
orpheus 05+06/2007

  
Karten Besetzung
Opernhaus Halle
Theater- und Konzertkasse
Mo-Sa 10-20 Uhr
Große Ulrichstraße 51
06108 Halle
Telefon 0345-2050 222
Fax 0345-2050 237
E-mail ticket@opernhaus-halle.de

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