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Something we have to do
Tarquinio Merula und Philip Glass
LAUTTEN COMPAGNEY Karola Elßner Saxofon
Peter Bauer Marimbafon
Sie sind schon Tradition, die Konzerte der LAUTTEN COMPAGNEY mit reizvollen Programmen, die Kontrast zur harmonie führen.
Tarquinio Merula war ein Komponist des italienischen Frühbarock - Organist und Konzertmeister vor allem in Cremona und schuf für die Patrizier in der Stadt des Streichinstrumentenbaus die bedeutendste Violin- und Triosonatenmusik der Zeit vor 1650.
Philip Glass, geboren 1937 in Baltimore/Maryland, Musiker und Komponist, machte Minimal Music populär. Seine Konzert-, Bühnen-, und Film-kompositionen erklingen weltweit und haben beispiellos die Alltagswelt durchdrungen.
Die LAUTTEN COMPAGNEY präsentiert diese verschiedenen Welten nebeneinander, lässt sie aber auch im gemeinsamen Spiel der beteiligten Musiker miteinander verschmelzen. So entsteht ein faszinierendes Bild kontrastierender und ineinander fließender Klangfarben.
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Zauberisch belebt
...herrschte hier die reinste Klangraum-Alchemie. Merula kombiniert mit Marimba mutierte zu Glass, ein langes Ostinato paarte die Instrumente zu immer neuen magischen Wirkungen. Nahtlos erwuchs daraus die bekannte Ciaconna von Merula, die triumphal gut geriet.
Auch Glass´ "Something She Has To Do" gewann nun eine unglaublich berührende Tiefe, die man
Filmmusik eigentlich nicht zutrauen würde. Das begeisterte Publikum wollte die Musiker nach dem langen Abend gar nicht gehen lassen. Also noch einmal Glass, noch einmal die Ciaconna, so zauberisch belebt
wie draußen die warme Sommernacht. Neuburger Rundschau 19. Juli 2007
Alchemie der Klänge
Als Gegenschnitt zu den edlen italienischen Klangspezereien, höchst inspiriert und mitreißend von der Compagney musiziert, erwies sich der Saxophonsound von Karola Elßner als sehr deftig. Ganz anders im zweiten Teil. Dort wurde die Idee zur faszinierenden Klangalchemie. Barocker Swing, cooler Saxophonklang und das ätherische Marimpaphon mischten sich jetzt zur fabelhaften Collage, die nicht nur die Lauten (Wolfgang Katschner und Hans-Werner Apel) adelte, sondern auch das melodische Potenzial der italienischen Meister als neues Strukturerlebnis aufblühen ließ.
Süddeutsche Zeitung 19./20. Januar 2008
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