Konzert
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17. Juli
31. Dezember 2007
17. Januar 2008
30. Oktober 2008
19.30 Uhr
21.00 Uhr
20.00 Uhr
19.30 Uhr
Neuburg a.d. Donau / Schloss
Berlin / Heilig-Kreuz-Kirche
München / Gasteig / Carl-Orff-Saal
Schweinfurth / Theater / Foyer
Audi-Sommerkonzerte
   

Something we have to do
Tarquinio Merula und Philip Glass

LAUTTEN COMPAGNEY
Karola Elßner
   Saxofon
Peter Bauer   Marimbafon

Sie sind schon Tradition, die Konzerte der LAUTTEN COMPAGNEY mit reizvollen Programmen, die Kontrast zur harmonie führen.

Tarquinio Merula war ein Komponist des italienischen Frühbarock - Organist und Konzertmeister vor allem in Cremona und schuf für die Patrizier in der Stadt des Streichinstrumentenbaus die bedeutendste Violin- und Triosonatenmusik der Zeit vor 1650.

Philip Glass, geboren 1937 in Baltimore/Maryland, Musiker und Komponist, machte Minimal Music populär. Seine Konzert-, Bühnen-, und Film-kompositionen erklingen weltweit und haben beispiellos die Alltagswelt durchdrungen.

Die LAUTTEN COMPAGNEY präsentiert diese verschiedenen Welten nebeneinander, lässt sie aber auch im gemeinsamen Spiel der beteiligten Musiker miteinander verschmelzen. So entsteht ein faszinierendes Bild kontrastierender und ineinander fließender Klangfarben.   

   

Zauberisch belebt
...herrschte hier die reinste Klangraum-Alchemie. Merula kombiniert mit Marimba mutierte zu Glass, ein langes Ostinato paarte die Instrumente zu immer neuen magischen Wirkungen. Nahtlos erwuchs daraus die bekannte Ciaconna von Merula, die triumphal gut geriet.

Auch Glass´ "Something She Has To Do" gewann nun eine unglaublich berührende Tiefe, die man Filmmusik eigentlich nicht zutrauen würde. Das begeisterte Publikum wollte die Musiker nach dem langen Abend gar nicht gehen lassen. Also noch einmal Glass, noch einmal die Ciaconna, so zauberisch belebt wie draußen die warme Sommernacht.
Neuburger Rundschau  19. Juli 2007

Alchemie der Klänge
Als Gegenschnitt zu den edlen italienischen Klangspezereien, höchst inspiriert und mitreißend von der Compagney musiziert, erwies sich der Saxophonsound von Karola Elßner als sehr deftig. Ganz anders im zweiten Teil. Dort wurde die Idee zur faszinierenden Klangalchemie. Barocker Swing, cooler Saxophonklang und das ätherische Marimpaphon mischten sich jetzt zur fabelhaften Collage, die nicht nur die Lauten (Wolfgang Katschner und Hans-Werner Apel) adelte, sondern auch das melodische Potenzial der italienischen Meister als neues Strukturerlebnis aufblühen ließ.
Süddeutsche Zeitung  19./20. Januar 2008

   
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