Konzert
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27. Juni 2008   Klagenfurt Trigonale Festival der Alten Musik
 

Il Pianto d'Orfeo
Der Tenor Kobie van Rensburg hat bereits eine beachtliche Sängerkarriere vorzuweisen: vom Münchner Gärtnerplatztheater bis an die New Yorker MET. Einen klangvollen Namen hat der Südafrikaner als exzellenter Interpret von Barock-Opern und als erfindungsreicher musikalischer Arrangeur. Dieses Programm mit der LAUTTEN COMPAGNEY vereint Werke, die alle dem Orpheus-Mythos gewidmet sind von Peris "Euridice" über Monteverdis "L 'Orfeo" und Caccinis "L 'Euridice" bis hin zu Charpentiers "La descente d'Orphée" aux enfers" und Landis "La morte d'Orfeo". Der Kollage eingefügt sind Instrumentalstücke von Zeitgenossen wie Lorenzo Allegri und Ludovico Grossi da Viadana. Das klangschöne Pasticcio entstand ganz den kunstvollen Formen der Barockzeit verbunden. Die musikalische Leitung hat Wolfgang Katschner.

Eine CD des Programmes "Il Pianto d'Orfeo" erschien 2006 beim Label NCA und wurde bereits mit hervorragenden Kritiken bedacht.
   Diskografie

Im Berliner RADIALSYSTEM V wurde "Il Pianto d'Orfeo" mit Kobie van Rensburg in der Titelpartie und Tänzern von Sasha Waltz & Guests vorgestellt.   Musiktheater


Kobie van Rensburg  Tenor
   

CD-Kritik Il Pianto d'Orfeo
Mit hinreißendem Elan, unterstützt von Wolfgang Katschners LAUTTEN COMPAGNEY, lässt der einmal als 'Starkmetalltenor' apostrophierte Künstler in diesem packenden, dramaturgisch klug collagierten Pasticcio den mythischen Sänger voller Leidenschaft von seinem Lieben und Leiden um Euridice berichten.
OPERNWELT Juni 2006

Inszenierung in Berlin "Il Pianto d'Orfeo"
Doch den Abend trägt der Tenor als Orfeo, der ein Mammutprogramm von fast zwanzig Gesangsszenen zu bewältigen hat. Van Rensburg grlingt das in staunenswerter Manier. Seine klangvolle Stimme besitzt eine große Skala von Farben, Stimmungen und Schattierungen. So kann er alle Facetten des Schmerzes, der Klage, des Aufbäumens und der Hoffnung mit bezwingendem Ausdruck vermitteln. Seine Stimme wechselt mühelos von zartem, träumerischen Piano bis zu herb- expressiven Ausbrüchen, die die existentielle Not der Figur plastisch umreißen... Ein großer, bewegender Abend!
orpheus 11+12 2007

   
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