Diskografie
oper und konzert   barock und jazz   oper und konzert   barock und jazz   
 
CDs der LAUTTEN COMPAGNEY können Sie auch direkt bestellen:
e-mail: lautten.compagney@t-online.de   Chausseestraße 128/129   10115 Berlin    Telefon: 030 - 442 87 61   Fax: 030 - 442 87 62

 

       Neuerscheinungen 2006-2007

 
 
 
 
Weihnachtskantaten von Heinrich Schütz, Dietrich Buxtehude, Johann Philipp Krieger, Johann Theile
Weihnachtshistorie
Susanne Rydén - Sopran
Christoph Prégardien - Tenor
Capella Angelica
LAUTTEN COMPAGNEY
Musikalische Leitung Wolfgang Katschner
Koproduktion mit Deutschlandradio
0016232BC
 
Vital und mitreißend
Vital und mitreißend: Mit unerhörter Frische musizieren die Mitglieder der Capella Angelica und der LAUTTEN COMPAGNEY unter der Leitung von Wolfgang Katschner Werke von Dietrich Buxtehude ("Wachet auf, ruft uns die Stimme"), Heinrich Schütz ("Historia. Der Freuden- und Gnadenreichen Geburth Gottes und Marien Sohnes, Jesu Christi, Unseres Einigen Mittlers, Erlösers und Seeligmachers"), Johann Philipp Krieger ("Uns ist ein Kind geboren") und Johann Theile ("Nun ich singe! Gott ich kniee")... Als Solisten bezaubern die Sopranistin und Spezialistin für alte Musik Susanne Ryden,
der Tenor Christoph Prégardien und Markus Flaig, Bass.
Das Opernglas 12/2007
 

 
 
 
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Der Messias
Deutsche Fassung von Johann Gottfried Herder
Sharon Rostorf-Zamir - Sopran
Maria Riccarda Wesseling - Alt
Kobie van Rensburg - Tenor
Raimund Nolte - Bass
Dresdner Kammerchor

LAUTTEN COMPAGNEY
Musikalische Leitung Wolfgang Katschner
Produktion deutsche harmonia mundi
88697164142
Programme   Libretto
  
Empfehlung der Redaktion
Katschner hat eine famose Produktion vorgelegt, die auch unabhängig von der Textfassung maßstäblich gelungen ist. Die sensibel reagierende LAUTTEN COMPAGNEY und der einmal mehr begeisternde Dresdner Kammerchor liefern mustergültige Präzision und farbigen Klang, den Katschner elegant moduliert und dynamisch feinfühlig abstimmt - erstaunlich, wie schön der "Hallejuja"-Chor klingen kann...
CONCERTO Dezember 2007/Januar 2008
 
Absolute Hochspannung
Chor wie Ensemble sprühen vor Stimmfrische und - charakter, sind den technischen Finessen dennoch voll gewachsen. Das Orchester zeigt viel Dynamik und Engagement... Wenn Sakralmusik immer so klänge, wären die Kirchenbänke wieder voll.
AUDIO 01/2008
 
Neue CDs. Klassik
Kaum zu glauben: Keine Aufnahme des Meisterwerks nutzte bislang den deutschen Text von Johann Gottfried Herder (1744 bis 1803). Dabei war der
Weimarer Universalgelehrte sehr musikalisch. Das belegen nun mustergültig tonschön der Dresdner Kammerchor und die Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner in einem Mitschnitt aus Bad Lauchstädt..

KulturSPIEGEL 12/2007   Johannes Saltzwedel
 
Plausibel theatralisch gedacht - eine Messias-Einspielung erster Wahl
Charakteristikum dieser Interpretation ist ihr dramatischer Zugriff; vollkommen plausibel wird hier Händels Oratorium theatralisch gedacht. Bei der Aufnahme 2004 im historischen Kursaal Bad Lauchstädt mussten Katschner & Co. keine Rücksichten auf lange Nachhallzeiten - wie in einem Kirchenraum - nehmen; das ergibt ein bestechend transparentes Klangbild mit stupend dynamischen Differenzierungen.
Ehrliche Empfindung und Erhabenheit des Anlasses finden darin idealen Ausdruck. Zugleich gewährleisten Chor und Solisten eine hohe Textverständlichkeit dieser Herderschen Übersetzung. So ist für jeden, der dieser Tage der Ankunft des Heilands freudig gedenkt, die "Messias"-Einspielung Wolfgang Katschners absolut erste Wahl.
Thüringische Landeszeitung 18. Dezember 2007
 
Gepackt vom ungestümen Zugriff
...Spitzenklasse sind.
Das sind Wolfgang Katschner und seine LAUTTEN COMPAGNEY unbedingt. Weshalb man gleich vom ersten Rezitativ Kobie van Rendsburgs bis zum
"Würdig ist das Lamm, das da starb"-Chor von diesem ungestümen Zugriff gepackt ist. Nicht nur wirkt diese textlich abstrakte Jesus-Betrachtung durch
die 1780, fast vierzig Jahre nach der Uraufführung entstandene Übersetzung von Johann Gottfried Herder intensiver, lässt den Hörer unmittelbar teilnehmen. Die Sänger, vor allem die furiose Maria Ricarda Wesseling gestalten das fast als geistliches Drama.

Die Welt 13. November 2007
 

 
 
Buxtehude-CD-Trilogie der LAUTTEN COMPAGNEY
 
 
Dietrich Buxtehude (1637-1707)
Dein edles Herz, der Liebe Thron
LAUTTEN COMPAGNEY und Vokalensemble Capella Angelica
Carus 83.193
 
 
Engelhafte Töne
Engelhafte Töne für Dietrich Buxtehude: Kantaten, Arien und Choralkonzerte, darunter mehrere Welt-Ersteinspielungen. Eine Truppe freundlicher Putten, daran denkt man bei der Capella Angelica - so warm und strahlend klingt das Ensemble, und so rund fügt es sich zu den Instrumenten. Virtuosität ist bei allen Beteiligten gefragt, wird locker bewältigt und stört nie die Schönheit des Klangs...
CONCERTO Oktober/November 2007
 
Interpretatorische Dichtung
Katschner verzichtet auf eigens benannte Solisten. Er findet sie in seinem ausgezeichneten Chor, dessen Mitglieder alle solistischen Passagen mustergültig singen. Die Stimmen sind schlank und klar. Strahlend schön klingen die Soprane. Indem Solisten und Choristen eins sind, gewinnt die Musik interpretatorische Dichte. Die Tontechnik erhält den Eindruck, rückt die Soli nicht über Gebühr in den Vordergrund. Auch auf Grund der Kürze der Ariosos ist der Wechsel von Arie und Chor sehr organisch.
klassik.com 23. Juni 2007
 
"Dein edels Herz, der Liebe Thron" versammelt einige geistliche für Chor und Instrumentalbegleitung, die Buxtehude vermutlich für seine berühmten ”Abendmusiken” in der reichen Ostseestadt verfasste... Heute indes müssen wir diese subtilen Kompositionen neu entdecken - und sind geradezu bezaubert: von der schlichten Anmut der Gesangslinien, der unprätentiösen, doch effektvollen Begleitung und vor allem von der tief empfundenen Spiritualität, die als Ausweis protestantischer Frömmigkeit zum Ausdruck kommt.
Die sehr klar und feinnuancierte Interpretation des solistisch besetzten Chores und die von Katschner & Co. gewohnte, hingebungsvolle Präzision eröffnen den Zugang zu dieser musikalischen Welt Buxtehudes, die den Zuhörer mit sanfter Magie zu geistiger und geistlicher Muße verleitet
Thüringische Landeszeitung 09. Juni 2007
 
 
 
Dietrich Buxtehude (1637-1707)
O Gottes Stadt, o güldnes Licht
Geistliche Vokalmusik
Barbara Christina Steude - Sopran
LAUTTEN COMPAGNEY
Aufgenommen im Deutschlandradio Kultur 2007 bei Carus-Verlag
Carus 83.192
 
 
Schöner Beitrag zum Buxtehude-Jahr
Der Lautten Compagney ist mit dieser CD ein wirklich schöner Beitrag zum Buxtehude-Jahr gelungen und man darf hoffen, dass Barbara Christina Steude weiterhin so gelungene Aufnahmen vorlegen wird.
klassik.com 14. Mai 2007
 
 ... gerade diese Solo-Kantaten sind erfüllt von einer geradezu glutvollen Emotionalität, deren subjektives Gepräge Buxtehude von anderen deutschen Barockkomponisten unterscheidet.
RBB-Kulturradio am Mittag 10. Mai 2007
  
Sinnlicher Genuss
Katschners exquisites Spezialensemble musiziert auf historischen Instrumenten in kleiner Besetzung - mit einer klanglichen Eloquenz und Hingabe, als wäre dies die vollkommen natürlichste Ausdrucksform unserer Zeit.

Die tiefe Spiritualität dieser Werke entspricht gerade in der vorgestellten Werktreue, die einerseits dynamische und farbige Akzente zur Geltung bringt, andererseits niemals vordergründige Virtuosität praktiziert, der heutigen Sehnsucht nach geistlicher Kontemplation. Diesem Anliegen kommt auch die Wahl der bemerkenswerten Solistin entgegen: Die junge, in Mühlhausen geborene Sopranistin Barbara Christina Steude überzeugt mit ihrem CD-Debüt - bei aller Klarheit und Reinheit - durch uneitel angemessenes Spiel mit fruchtigen Valeurs. Das Anhören dieser CD ist sinnlicher Genuss und zeitigt eine Wirkung wahrhafter Befriedigung.
Thüringische Landeszeitung 30. März 2007
 
 
 
  
  
Dietrich Buxtehude (1637-1707)
Membra Jesu Nostri
LAUTTEN COMPAGNEY
Vokalensemble Capella Angelica
Musikalische Leitung Wolfgang Katschner
Jesu, meines Lebens Leben (BuxWV 62): Sinfonia, Aria
Membra Jesu nostri (BuxWV 75): Ad Pedes, Ad Genua, Ad Manus, Ad Latus, Ad Pectus, Ad Cor, Ad Faciam
Herr, wenn ich nur dich hab (BuxWV 38)
Aufnahme in Polditz/Kirche Alt-Leisnig (Sachsen)
Deutschlandradio / Raumklang 2006
RK 2403
   Programm
 
 
In this performance, the sinewy strength of the LAUTTEN COMPAGNEY's lower strings (viola da gamba ans two violines) is striking, and Capella Angelica sing Buxtehudes's Italianate choral writing with assertive declamation...
Gramophone March 2007
 
Klar und präzise geführte Stimmen
Das klangliche Resultat ist zweifellos höchst attraktiv. Während die sonst zumeist übliche solistische Besetzung die "Membra" als Zeugnis ihrer Zeit ausweist, zeichnet Katschner mit seiner vollstimmigen Einrichtung gewissermaßen den musikalischen Weg vor, den die Concerto-Aria-Kantate Buxtehudescher Prägung im frühen 18. Jahrhundert gehen wird...

Davon abgesehen besticht die Aufnahme mit den klar und präzise geführten Stimmen der Capella Angelica ebenso wie mit der fein ausgehörten Phrasierung. Einige Sätze - etwa gleich das einleitende "Ecce super montes" - sind überraschend schnell und federnd genommen, ohne jedoch an Geschmeidigkeit einzubüßen. Der gelegentlich kleingliedrige rhetorische Gestus scheint eher auf Verkündigung denn auf Meditation zu zielen; keine zwingende, im Kontext der Einspielung aber durhaus eine konsequente Entscheidung.
CONCERTO Februar/März 2007
 
Homogener Klang, affektreiche Gestaltung - eine lebendige und liebevolle Interpretation
Beteiligt an dieser interpretatorisch exzellenten und klanglich - wie gewohnt - exorbitanten Aufnahme sind die Capella Angelica und die LAUTTEN COMPAGNEY, zwei Ensembles, die historisch informierte Aufführungspraxis mit höchster Lebendigkeit der Darstellung zu verbinden wissen (im Gegensatz zu so manchen anderen wissenschaftlich ‘aufgeklärten’ Ensembles, denen der Buchstabe wichtiger zu sein scheint als das klangliche Ergebnis)...
Klanglich überzeugt diese Aufnahme durch höchste Durchsichtigkeit.
Wolfgang Katschner und seinen beiden Ensembles ist damit eine sehr gute Einspielung gelungen, die durch ihren homogenen Klang, ihre affektreiche Gestaltung (ohne Übertreibungen) des Textvortrags und ihre lebendige liebevolle Interpretation des Instrumentalparts besticht.

klassik.com 01.02.2007
 
Zupackend, dramatisch, volltönig - sehr gut gesungen und gespielt
Die "Membra" sind ist eine Meditation in sieben Kantaten über die Glieder des gekreuzigten Jesus und gehören als Ganzes also in die Karwoche. Man weiss aber, dass einzelne Teile auch zu andern Zeiten des Kirchenjahres aufgeführt wurden. Das ist umso plausibler, als die Musik meist nichts besonders Trauriges an sich hat. Sie ist nicht eine Musik der Klage, sondern eine der zum Teil schon etwas schwärmerischen Verehrung und Anbetung.
Die neuste Aufnahme kommt von der LAUTTEN COMPAGNEY Berlin, und sie bietet in zwei Punkten eine entschieden "andere" Interpretation: Erstens betont sie oft die dramatischen Aspekte und Kontraste der Musik (und nicht so sehr die meditativen); und zweitens bietet sie eine im Instrumentalsatz behutsam bearbeitete Fassung des Werks.
...eine eher zupackend dramatische Sicht dieser Musik und eine etwas bearbeitete Fassung. Denn Buxtehude verlangt neben einer Besetzung mit Violinen, Orgel und Continuo auch noch ein Gamben-Consort - er setzt dies aber nur in einer einzigen Kantate ein. Die LAUTTEN COMPAGNEY präsentiert nun eine etwas volltönigere Version, in der die Gamben in den Mittelstimmen durchwegs mitspielen - und warum auch nicht?, wenn es so dezent geschieht wie hier.
- Eine eigenständige Interpretation also in Charakter und Ausführung, sehr gut gesungen und gespielt von der Capella Angelica und der LAUTTEN COMPAGNEY Berlin, Leitung Wolfgang Katschner.
DRS 2  (Schweizer Radio) 05. November 2006
 

 
 
 
Dixit Dominus, Judicum Extremum
Giacomo Carissimi (1605-1674)
Vokalensemble Capella Angelica
LAUTTEN COMPAGNEY
Jonas  - Hermann Oswald
Christus - Matthias Gerchen
Produktion Coviello Classics
Mitschnitt des Konzertes im Dom zu Halle - Händel-Festspiele 2005
Coviello Classics COV 20602 Programm
Für Dezember 2006 wurde die CD mit dem SUPERSONIC AWARD
des Luxembourger Musikmagazins pizzicatoausgezeichnet
 
Musikalische Exerzitien
Der biblische Text wird in verteilten Rollen gesungen, ein weiblicher Historicus beginnt vom Volk der Niniviten zu erzählen, selbst Gott persönlich singt als Bassus seinen Richterspruch gegen Jonas, und kurz darauf läßt der Chor das Meer in schrecklichen, vom Wind gepeitschten Zuckungen toben. Hier erlaubte sich Carissimi, der mächtigste Verfechter der musikalischen Gegenreformation, eine Erfindung seiner Feinde, nämlich die Textausdeutung in Tönen, fast exaltiert tonmalerisch zu übertrumpfen, von der Capella Angelica in bewegender, dynamisch ausgereizter Deklamation vorgetragen. Cantus, Altus, Tenor und Bassus singen daraufhin schönste, chromatisch eingetönte, anrührende Passagen über das Unglück des unwilligen Propheten ....
Überhaupt gelingt es der LAUTTEN COMPAGNEY, kunstvolle Übergänge zwischen den einzelnen Nummern zu erzeugen; fein ziselierte Geigenlinien wachsen aus mächtigen Akkorden heraus und spinnen sich alleine fort, als Vorspiel eines Rezitativs - ein Effekt, der öfter zu hören ist und die blockartige Kompositionsweise Carissimis etwas abmildert.
CONCERTO Dezember 2006/Januar 2007
 
Voll beseelt - lustvoll frisch
Die vorliegende Rekonstruktion einer geistlichen Erbauungsstunde mit Werken Giacomo Carissimis und der Musikerschar um Wolfgang Katschner ist in jedem Moment voll beseelt-strahlenden Pathos, die musikalische und t extliche Diktion ist klar und leuchtend, die vokalen und instrumentalen Stimmen sind lustvoll frisch geführt. In der Tat ist die ganze CD eine wahre musikalische Erbauung im Spiel zwischen Präsenz und Transparenz, Majestas und Würde, Drama und Einkehr. Die kraftvollen Oratorien und Vespermusiken wirken in dieser Interpretation wie frisch restauriert. Und wer das alles noch auf einer surround-sound-Anlage genießen kann, der ist mitten drin in diesem musikalischen Historienfilm aus den Oratorien Roms. Diese Live-Aufnahme im Rahmen der Halleschen Händel-Festspiele 2005 bietet Klanggenuss pur - auch zur Weihnachtszeit!
Bayern 4 Klassik  08. Dezember 2006 

 
 
 
Italienische Kantaten und Opernarien aus den Bibliotheken der Residenzschlösser in Meiningen und Sondershausen
Mia vita, mio bene 
Atillo Ariosti, Franceso Gasparini, Antonio Caldara, Giovanni Battista Alveri,
Giuseppe di Orlandini, Giovanni Porta, Tommaso Barnardo Gaffi, Antonio & Giovanni Bononcini 
Ditte Andersen - Sopran
Ann Hallenberg - Mezzosopran 
LAUTTEN COMPAGNEY
Musikalische Leitung Wolfgang Katschner 
Deutschlandradio / edel CLASSICS GmbH 2006
BERLIN Classics 0017902BC
 
Getrumpft
Die hier vorgelegte Auswahl trumpft mit zahlreichen wunderbaren Arien auf, die den Vergleich zu den Händelschen nicht zu scheuen brauchen. Dass dafür die Kantaten durch die üppige Continuo-Begleitung von der Kammer zum Festsaal befördert werden, mag historisch problematisch sein, macht aber zweifellos Wirkung. Dank der erfreulichen Sängerleistungen berührt diese Bibliotheksreise auch emotional.
Fono Forum 01/2007

Versierte Raritätensammler
... Fürst Günther I. im thüringischen Sondershausen und Herzog Anton Ulrich in Meiningen ... Für ihre Hofmusik griffen sie besonders auf italienische Kantaten und Opernarien zurück, in denen das antike Arkadien mit all den Liebessäuseleien und -schmerzen wachgeküsst wurde. Und dies von damals prominenten Komponisten wie Francesco Gasparini, Attilio Ariosti und den Bononcini-Brüdern. Der Großteil ihrer Werke schlummerte aber tatsächlich bis heute unentdeckt in den örtlichen Bibliotheken. Weshalb die LAUTTEN COMPAGNEY mit ihrer Einspielung zumindest ihren Ruf als versierter Raritätensammler und -jäger bestätigen kann.
Rondo Magazin 12. Januar 2007
 

 
 
 
Werke von Monteverdi, Allegri, Peri, Landi, Charpentier 
Il Pianto d'Orfeo
Orfeo-Pasticcio
Kobie van Rensburg - Tenor
LAUTTEN COMPAGNEY
Musikalische Leitung Wolfgang Katschner
Koproduktion NCA und Deutschlandfunk
NCA 60142-210
Programm
 
OPERNWELT-Plattentipp Juni 2006
Kobie van Rensburg, Barockmusik-Spezialist aus Südafrika, nimmt nicht Partei und präsentiert in seinem Album "Il Pianto d'Orfeo" Szenen aus beiden Werken. Van Rensburgs Versuch, die Orpheus-Legende auf verschiedene Autoren aufzuteilen, bemüht auch Stefano Landi und Lorenzo Allegri, greift außerdem weit über Florenz hinaus auf Szenen von Marc-Antoine Charpentiers Version der Story sowie natürlich auf Monteverdis "Orfeo" zurück. Mit hinreißendem Elan unterstützt von Wolfgang Katschners Lautten-Compagney, lässt der einmal als 'Starkmetalltenor' apostrophierte Künstler in diesem packenden, dramaturgisch klug collagierten Pasticcio den mythischen Sänger voller Leidenschaft von seinem Lieben und Leiden um Euridice berichten.  
OPERNWELT 06/2006
 
Klassik-heute-Empfehlung
Der südafrikanische lyrische Tenor Kobie van Rensburg hat nicht nur bereits eine sehr beachtliche Sängerkarriere vorzuweisen, die ihn vom Münchner Gärtnerplatztheater bis an die New Yorker Metropolitan Opera geführt hat, daneben auch an zahlreiche bedeutende europäische Bühnen, wo er sich einen Namen vor allem in Barock- und Mozart-Opern gemacht hat; er hat sich auch als erfindungsreicher musikalischer Arrangeur hervorgetan, dessen Opern-Pasticcio "Ein Theater nach der Mode" auf der Basis von barocken Bühnenwerken sehr erfolgreich in München über die Bühne ging und fürs Fernsehen aufgezeichnet wurde. Ähnliches versucht der Tenor auch auf dieser CD. Unter dem programmatischen Titel "Il Pianto d'Orfeo" hat er eine Kollage (oder eben ein Pasticcio) aus Werken zusammengestellt, die alle dem Orpheus-Mythos gewidmet sind, von Peris Euridice über Monteverdis L'Orfeo und Caccinis L'Euridice bis hin zu Charpentiers La descente d'Orphée aux enfers und Landis La morte d'Orfeo. Eingefügt sind Instrumentalstücke verschiedener Zeitgenossen wie von Lorenzo Allegri und Ludovico Grossi da Viadana. Entstanden ist ein reizvolles, farbenreiches musikalisches Mosaik, das sich durch die subtile und stilvolle Gestaltung Kobie van Rensburgs und der LAUTTEN COMPAGNEY ohne weiteres mit jenen kunstvollen Formen des Pasticcios vergleichen lassen darf, wie sie unter den Komponisten der Barockzeit gang und gäbe waren.
Klassik heute 05/2006
Künstlerische Qualität:
Klangqualität:
Gesamteindruck:
Bewertungsskala:
10
10
10
1-10
 
Mit musikalischer Delikatesse und rhythmisch präziser Nuancierung
Thüringische Landeszeitung 27. Mai 2006
 
Lamenti ohne Gejammer
Concerto  Juni/Juli 2006
 
Faszinierende Vielfalt und Vitalität
Die sprühende Lebendigkeit dieses Pasticcios liegt gewiss vor allem an den herausragenden Musikern: Kobie van Rensburg zeigt, dass man den Gesangsstil Caccinis und Monteverdis mit Recht als den Beginn des Belcanto bezeichnet. Sein feiner, beweglicher Gesang ist nie zu dünn oder ohne Kern. Ein wunderbar ausbalancierter Grat zwischen perfektem Legatogesang und den perlenden Koloraturen.
Die Begleitung durch ein Gambenconsort, in diesem Fall die Lautten Compagney unter der Leitung von Wolfgang Katschner, steht im Einklang mit der Auffassung, dass Orpheus' Leier ein der Lira da bracchio ähnliches Saiteninstrument war. Zu den Saiteninstrumenten treten ein Tasteninstrument, zwei Zinken und eine Sammlung verschiedener Perkussionsinstrumente, was den Farbreichtum des Ensembles ungemein erhöht. Durch die fantasievolle und facettenreiche Ausführung der Basso-Continuo-Partien bekommt die Musik eine faszinierende Vielfalt und Vitalität. Makelloses Zusammenwirken der Musiker, abwechslungsreiche Klangwirkungen und geistreiche Interpretation sorgen dafür, dass diese Musik, heuer vierhundert Jahre alt, wie frisch aufgebrüht wirkt.
klassik.com 15. Januar 2007
 
So klar und exzellent, so farbenfroh und eindringlich!
Umrahmt werden die Arien von Instrumentalwerken der Zeitgenossen Lorenzo Allegri und Ludovico Grossi da Viadanan. Hierfür die LAUTTEN COMPAGNEY unter der Leitung Wolfgang katschner zu verpflichten, war ein Glücksgriff. Die Interpretationen des 1984 gegründeten Barockensembles klingen so frisch und lebendig, so klar und exzellent, so farbenfroh und eindringlich, dass sich allein deshalb der Kauf dieses Tonträgers lohnt. An diesem Beispiel wird wieder einmal deutlich, wie spannend und effektvoll Musik aus dem 17. Jahrhundert klingen kann.
Das Opernglas  2/2007
 

       Neuerscheinungen 2005 

 
 
 
Chirping of the Nightingale
Mr. Playford's English Dancing Master 
Werke von John Playford, Thomas Ravencroft, Nicola Matteis und Henry Purcell 
LAUTTEN COMPAGNEY
Produktion Bayerischer Rundfunk
Berlin Classics 0017842BC
Programm  Kritik
 
 
Rhythmisch prononciert, elegant und solistisch delikat interpretieren Katschner & Co diese meist kurzen Werklein auf authentischem Instrumentarium - man spürt der Musici vitale Lust daran und bewundert ihr mehr als handwerkliches Geschick, den "Tanzmeister" aus dem Geist seiner Zeit auferstehen zu lassen. 
Der Barock-Experte Wolfgang Katschner und seine LAUTTEN COMPAGNEY haben einige dieser (Playford-) Schätze gehoben und auf eine CD gebannt, an der man sich schier nicht satthören mag. Sehr volkstümlich geht es da zu, heiter und verblüffend originell - vor allem jedoch: auf herzerfrischende Weise tänzerisch.
Thüringische Landeszeitung 18. Juni 2005
 
 
What a terrific array of period instruments which they used to great effect providing an atmosphere second to none. It was music performed with a theatrical bent and I must make special mention of the percussionist Peter Bauer. His flamboyant style together with his comical approach made it a fun evening?
Whatever the ensemble played you were always in for a pleasant surprise, whether with their exquisite performance or the sheer fun and life they put into it.
edp24 Norfolk entertainment June 11, 2005
 
Herzlich wenig mehr als die reinen Melodiestimmen sind in John Playfords 'English Dancing Master' abgedruckt. Die LAUTTEN COMPAGNEY schlägt daher einen äußerst cleveren Weg ein, verbindet historisch fundierte Aufführungspraxis - anhand von Traktaten jener Zeit - mit minimalistischen Modellen jüngster Zeit. Und es ist diese Kombination aus streng historisch abgesicherter Technik und der großen Freiheit der Improvisation, die der 'Dancing Master' letztlich verlangt (damit die Musik überhaupt erst zum Leben und Tanzen gebracht wird), die sich in einer großen Bonbonniere versammeln und, einmal davon genascht, die Füsse nicht mehr stillhalten lassen. Blockflöten, Violinen, Viola da Gamba, Harfe, Chitaronne, Barockgitarre, Cembalo, Orgel, Theorbe, Kastagnetten, Löffel, Holzblocks, Landsknechtstrommel etc? garantieren ein buntes Klangspektrum.
 
Eventkultur der Jahrhunderte und eine Spielkultur, deren Elan und Dynamik regelrecht ansteckend wirkt. Noch dazu lässt sich die Lautten LAUTTEN COMPAGNEY allerhand Intrikates einfallen: improvisierte Variationsfolgen tradierter Prägung jener Zeit, Melodiekombinationen, Schichtung von Elementen und paralleles Spielen mehrerer Teile eines Stücks und sogar die Einwirkung eines "Ground" in einen anderen. Das ist nicht nur Spielerei mit historischen Elementen, das ist weitergedachte Musikgeschichte, ist ein höchst klug durchdachter Blick des 21. Jahrhunderts auf das überkommene Material. Darin liegt, bei aller Buntscheckigkeit des Programms, die wirkliche Bedeutung dieser Einspielung. Eine hervorragend die Schichten der Musik wiedergebende Klangtechnik und ein witzig geschriebenes Booklet runden diese Aufnahme bestens ab.
klassik.com 11. März 2006
 

  
 
 
Maria Riccarda Wesseling 
Handel Portraits of Mezzo-Soprano Heroines 
Arien aus Händel-Opern "Teseo", "Hercules" und "Radamisto" 
LAUTTEN COMPAGNEY 
Musikalische Leitung Wolfgang Katschner 
Claves Records CD 50-2504 
Kritik
 
Star der Aufnahme ist die soeben für die internationale Bühne entdeckte Schweizerin Maria Riccarda Wesseling.
Die betörende Strahlkraft ihrer Stimme, ihre mühelose Akrobatik wie dramatische Impulsivität bestätigen sich nach
Auftritten bei den Händelfestspielen (TLZ berichtete) nun per Tonkonserve erneut. Ein paar Takte genügen,
um Medea, Dejanira oder Zenobia als - durchaus fragwürdige - Heroinen sich von glutvollen Leben erfüllt
ungemein sinnlich vorzustellen. Katschners Gruppe begleitet souverän.
Thüringische Landeszeitung 18. Juni 2005
 
Eine Lanze für Heldinnen gebrochen
Wesselings grösste Leistung auf der Porträt-CD ist es, sich zu Gunsten der Figuren zurückzunehmen und ihre
wunderbare Stimme und ihre glänzende Technik uneitel in den Dienst von Händels Musik zu stellen. Diese gibt
ihr wiederum Möglichkeiten zu brillieren: etwa mit einer herrlich warmen und füllig klingenden Interpretation von
"Dolce riposo" aus "Teseo" oder dem entschlossen-gelassenen "Son contenta di morire" aus "Radamisto".
Die LAUTTEN COMPAGNEY Berlin unter Wolfgang Katschner ihrerseits begleitet, vertieft und umschmeichelt
Wesselings Stimme in idealer Weise und hilft mit, die CD zum Hörgenuss zu machen.
Die Südostschweiz  5. Juli 2005
 

        Neuerscheinungen 2004

 
 
 
Baldassari Galuppi (1706-1785). Opera buffa. Libretto Carlo Goldoni 
La Diavolessa 
Kremena Dilcheva - Alt  
Matthias Vieweg - Bariton
Tom Allen - Tenor
Johnny Maldonado - Sopran
Bettina Pahn - Sopran
Egbert Junghanns - Bass
Dörthe Maria Sandmann - Sopran
LAUTTEN COMPAGNEY
Musikalische Leitung Wolfgang Katschner
Koproduktion Deutschlandradio / cpo
cpo 999 947-2 (2CD)
Programme    Kritik
 

 
 
 
  
Italienische Kantaten und Opernarien um 1700 aus der Musikbibliothek Schloss Sondershausen  
Dolce mio ben
Werke von Francesco Conti, Ruggiero Fedeli, Francesco Gasparini, Magini und Domenico Natale Sarri 
Maite Beaumont - Mezzosopran
LAUTTEN COMPAGNEY
Koproduktion Berlin Classics und Deutschlandradio Berlin
Berlin Classics 0017702BC Programm 
 
  
FONO FORUM: CD-Empfehlung des Monats
Eine besser schmeckende "Torte" hätte die LAUTTEN COMPAGNEY zu ihrem 20. Geburtstag nicht servieren können...
Maite Beaumont ist die Hauptrolle gleichsam auf den Leib geschrieben. Die junge Mezzosopranistin verfügt über ein
beeinruckend breites Ausdrucksspektrum. Jeder Augenblick wird hier ausgelebt, leidenschaftlich, zärtlich, zu Tode
betrübt und dann doch wieder mit unbezähmbarer Lust - und das alles voller Intensität und Frische. Glockenrein
perlen die stilgerechten Verzierungen, klar und deutlich sind Diktion und Artikulation, empfunden aus dem rhetorischem
Gestus der melodischen Empfindung. Doch erst durch die nuancierte Begleitung der acht Instrumentalisten
entfalten sich Leuchtkraft und Farbenreichtum zu einem Feuerwerk.
FONO FORUM 02/2005
 
Exemplarische Leistung
Nicht nur in jeder Hinsicht herausragend ist das erste Soloalbum von Maite Beaumont. Die Spanierin legt ein
großartiges Debüt vor: ein ungewöhnliches Repertoire - italienische Kantaten und Opernarien um 1700 - in
bemerkenswert souveräner Interpretation. Technik und Stilgefühl sindgleichermaßen sicher, die Tongebung
von erlesener Qualität. Die Sängerin setzt nicht, wie derzeit noch immer in diesem Repertoire
vorherrschend, allein auf geradlinige, vibratoarme Gestaltung, sondern traut sich auch, die Stimme zuweilen
frei strömen zu lassen sowie Texte mit emotionalem Leben zu füllen ohne dabei in den großen
Operngestus auszubrechen. Das verleiht der Aufnahme eine ansprechende, direkte Lebendigkeit.
Der sehr überzeugende Gesamteindruck wird entscheidend mitgeprägt von der exemplarischen Leistung
der LAUTTEN COMPAGNEY unter der Leitung von Wolfgang Katschner, der das vor zwanzig Jahren
gegründete, inzwischen äußerst renommierte Berliner Ensemble zu fassettenreichem und nicht selten
furiosem Spiel animiert.
Das Opernglas 02/2005
 
Musik, die wie handgeschöpfte Schokolade auf der Zunge zergeht 
Maite Beaumont, seit anderthalb Jahren Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper und vom Publikum
besonders als Ruggiero in Händels"Alcina" gefeiert, leiht ihren strahlenden Mezzosopran all diesen
wahlweise von der Liebe gebeutelten oder durchglühten Existenzen. Zu den Barockviolinen und den
warm vibrierenden Tönen der Theorbe - einer großen, vornehmlich zur Liedbegleitung eingesetzten
italienischen Lautenart - singt Maite Beaumont kraftvoll, ohne zu übersteuern, mit tänzerischem Schwung
und manchmal mit einem sich als Frömmigkeit maskierenden Begehren. Die LAUTTEN COMPAGNEY
gibt sich selbst für zwei instrumentale Zwischenmusiken Raum. Auch sie vermögen den Hörer
minutenschnell in einen festlichen Rauschzustand zu versetzen.
Die Welt 12. Januar 2005
 
Eine wunderbare CD, die man wieder und wieder hören möchte
Der betörend schöne Klang von Beaumonts Mezzosopran, die Intensität ihres Gesangs - man wird als
Zuhörer förmlich in die Stücke hineingezogen. Zumal die LAUTTEN COMPAGNEY unter Leitung
von WolfgangKatschner nicht nur begleitet: Die acht Musiker zaubern Stimmungen, lassen Liebesleid
und -lust ihr Spiel beflügeln. Auffällig ist auch das organische, überaus sensible Reagieren
der Musiker aufeinander. Insgesamt eine wunderbare CD, die man wieder und wieder hören möchte.
NDR-Online 12/2004
 
Zarte, farblich ungemein nuancierte Sinnlichkeit
Viele dieser Arien, Kantaten und Instrumentalstücke hat sogar Adelsspross Günther I. auf Kavaliersreisen
erworben oder in Auftrag gegeben: zwar kommen alle - aus Kostengründen seinerzeitiger
Aufführungspraxis - mit kleiner Besetzung aus, aber prinzipiell rangieren alle à la mode, wollte man doch
im Nordthüringischen den Vorbildern in Versaille, London oder Sanssouci nicht allzusehr nachstehen.
Eine erste Staffel dieser herrlichen Trouvaillen gibt es nun auf CD.
Unter dem Titel Dolce mio ben geht es in den Werken von Gasparini, Conti, Magini, Fedeli,
u. a. um nichts weniger als zu anspielungsreich-feingeistigen Texturen sublimierte Affektgewitter
der Liebe. Unter dem Deckmantel höfischer Etikette deuten sich - oftmals kokett verstellt - köstlichste
Amouren an, denen Sopranistin Maite Beaumont mit ihrem CD-Debüt zarte, farblich ungemein nuancierte
Sinnlichkeit verleiht. Die LAUTTEN COMPAGNEY begleitet in luzider, kleiner Besetzung vollkommen adäquat…
Thüringische Landeszeitung 27. November 2004
 

       Neuerscheinungen 2001-2003

 
Lynne Dawson singt Händel-Arien
My Personal Handel Collection
Lynne Dawson - Sopran
LAUTTEN COMPAGNEY
Musikalische Leitung Wolfgang Katschner
Berlin Classics 0017572BC (90 Min. DDD)
 
A delightful showcase for the lovely voice of a justy celebrated Handel soprano
Lynne Dawson proclaims her distinction as a Handel singer - if anyone doubted it - in the opening moments
of this CD: Alcina's aria, where her full, warm and intensely musical voice floates over the orchestra so
appealingly. She has the grand manner necessary for this piece but also the delicacy of nuance to make the
music say much more than the mere notes indicate.
 
... it is a pity that the small orchestra lacks a cello when one of Handel's rare cello obbligato arias is included -
the aria from Arianna, sung with pastoral charm, is done with viola da gamba instead. These are trivial
flaws, however,in a CD that happily ensbrines the art and the lovely voice of one of the finest Handel
sopranos around today.
GRAMMOPHONE, June 2003

 
 
 
Englische Musik des 17. Jahrhunderts 
Songs of an English Cavalier 
Werke von John Dowland, Thomas Campion, Henry Lawes, John Blow, Henry Purcell 
Kobie van Rensburg - Tenor
LAUTTEN COMPAGENY
NCA 60112-215   Programme
 
Zelebrierte Melancholie
Die Kompositionen von John Dowland, Tobias Hume, Thomas Campion, Henry Lawes,
John Blow und Henry Purcell sind berührende Meisterwerke sowohl in ihrer unendlichen
Melancholie, in ihrer blumigen Poesie wie in ihrer erstaunlichen Derbheit.
Der südafrikanische Sänger Kobie van Rensburg läßt sie recht lebendig werden und macht
sie zum Ohrenschmaus. Seine klare, unangestrengt fließende Stimme moduliert Hingabe,
Frust und Ohnmacht.
Aber er kann auch anders, wenn Streicher und Cembalo ihre illustrierende Zurückhaltung
verlieren und ihm zu trotzigen Kampfansagen verhelfen - an die untreue Geliebte, an die
Heuchlerin wie an die alternde Schönheit. Hinter Blumen aus kunstvollen Noten und Worten
äußern sich beleidigte Absage und verletzter Stolz. Sauberes, facettenreiches und
expressives Spiel der Musiker mit den alten Instrumenten ließ eintauchen in eine
Musik, die nicht geläufig ist und entdeckt werden will.
orpheus 2/02

 

Berühmte Tenorarien von Georg Friedrich Händel 
Handel's Beard 
Kobie van Rensburg - Tenor
LAUTTEN COMPAGNEY
Musikalische Leitung Wolfgang Katschner
NCA 60105-215   Programme Kritiken
 
 
Hinhören. Händel für Geist und Herz
Hier hat wirklich nur das Beste vom Besten Aufnahme gefunden: Im klugen Wechsel von lyrischen
Stücken und heldischen Bravourarien wird auch dem Kenner noch einmal bewußt, aus welch
reicher Fantasie Händel schöpft.… Eine Kultplatte für den täglichen Bedarf.
Der Tagesspiegel / Ticket
 
Nicht allein der Akustik ist es zuzuschreiben, daß die Aufnahme betört. Die LAUTTEN COMPAGNEY
musiziert, zumal rhythmisch, sehr agil, mit einigem Esprit und klanglich wohltuend facettenreich.
Kobie van Rensburg singt, ausgestattet mit einer nahezu perfekten Technik, selbst die heikelsten
Partien textverständlich und mit klarer, frei strömender Stimme. Wer sich live hineinbegeben will in die
von Händel kreierte Welt der Liebeslamtenos, der kernigen Kriegsgesänge, mal elegischen,
mal gewitzten Sinnierereien, sollte sich das Konzert zur CD nicht entgegehn lassen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung 9. Februar 2001
 
Des Maestro Arienkunst pur kann man mit "Handels Beard" genießen, einer Scheibe, die das
Berliner Ensemble der Alten Musik LAUTTEN COMPAGNEY mit dem jungen südafrikanischen
Tenor Kobie van Rensburg produzierte... "Handel's Beard" stellt gleich zwei seltene Sängerbegabungen
vor - John Beard, der 1791 in Hampton starb, und Kobie van Rensburg, am Münchener Gärtnerplatztheater
engagiert und Händels Beard künstlerisch verwandt.
DieInstrumentalisten sind ganz dabei, interpretieren ebenso einfühlsam zart wie kräftig, sehr differenziert,
pointiert und rhythmisch facettenreich. Das Lautenduo ist dafür zur Kammermusikbesetzung
angewachsen, konnte seine bekannte Virtuosität und Gestaltungsfreude auch hier erlebbar machen.
 orpheus 5/0
 
Kobie van Rensburg singt seine zum Teil technisch anspruchsvollen Arien mit großer Leichtigkeit,
wobei ihm die leiseren Töne besonders liegen. Großes Vergnügen bereiten Solist und Continuogruppe.
Crescendo 3/4 2001
 


Musik aus Opern von Johann Philipp Krieger 
LIEBEN UND GELIEBET WERDEN 
Mona Spägele (Sopran) 
Wilfried Jochens (Tenor)
Wolf Matthias Friedrich (Baß)
NCA MA 96 02 816  Programme
 
 
 
 
Matthew Locke 
THE BROKEN CONSORT 
Niklas Trüstedt (Diskantgambe) 
Barbara Hofmann (Diskantgambe)
Hildegard Perl (Baßgambe)
Hans-Werner Apel (Theorbe),
Wolfgang Katschner (Theorbe)
Lee Santana (Cister, Theorbe)
NCA MA 95 06 810
 
 
 
Giovanni Battista Bononcini 
AMORE DOPPIO 
Suzie Le Blanc (Sopran) 
Ursula Fiedler (Sopran)
Axel Köhler (Altus)
LAUTTEN COMPAGNEY Berlin
NCA MA 96 06 820
 
 
 
 
Georg Friedrich Händel 
CLORI, TIRSI E FILENO 
Kantate für drei Stimmen 
Suzie Le Blanc (Sopran)
Jörg Waschinski (Sopran)
David Cordier (Alt)
LAUTTEN COMPAGNEY Berlin
NCA MA 97 05 828
 
 
 
 
Bellerofonte Castaldi 
CAPRICCIOS
Hans-Werner Apel (Tiorba, Chitarra), 
Wolfgang Katschner (Tiorbino al ottava, Tiorba), 
Margit Schultheiß (Arpa doppia)
Ulrike Becker (Viola da Gamba)
Alexander Weimann (Organo, Cembalo)
NCA MA 99 09843-215   Programme
 
 
 
 
 

 
 
 
 
MUSIKALISCHE TAFELERLUSTIGUNG 
Werke von Reusner, Zangius, Brade, Eccard u. a. 
Axel Köhler (Altus)
LAUTTEN COMPAGNEY Berlin
CD 3252418  Programme
 
 
 
 
 

 
 
 
MUSIKALISCHE TAFELERLUSTIGUNG 
Werke von Reusner, Zangius, Brade, Eccard u. a. 
Axel Köhler (Altus)
LAUTTEN COMPAGNEY Berlin
CD 10 431   nicht lieferbar
 
 
 
 
 
AUSERLESENE PAUADEN & GALLIARDEN 
Werke von Brade, Eccard, Zangius, Praetorius u. a.
Axel Köhler (Altus) 
LAUTTEN COMPAGNEY Berlin
CD 10 432   nicht lieferbar
 
 
 
 
 
Claudio Monteverdi 
ARIEN UND DUETTE 
Mieke van der Sluis (Sopran),
Axel Köhler (Altus)
LAUTTEN COMPAGNEY Berlin
CD 10 470   nicht lieferbar
 
 
 
 
 
Geistliche Gesänge 
JUBILATE DOMINO 
Werke von Buxtehude, Bernhard, Schmelzer, Rosenmüller u.a.
Axel Köhler (Altus)
LAUTTEN COMPAGNEY Berlin
CD 10 478   nicht lieferbar
 
 
 
 
 
Weihnachtsgesänge 
IN DULCI JUBILO 
Axel Köhler (Altus)
LAUTTEN COMPAGNEY Berlin
CD 10 490   nicht lieferbar
 
 
 

CDs der LAUTTEN COMPAGNEY können Sie auch direkt bestellen:
e-mail: lautten.compagney@t-online.de   Chausseestraße 128/129   10115 Berlin    Telefon: 030 - 442 87 61   Fax: 030 - 442 87 62

Porträt   PROJEKTE   Diskografie   KRITIKEN   Programme   TERMINE